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Wir bauen: Nürtingen

08.05.2024

Effizienz trifft auf Innovation

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Mitarbeitende erkunden die neue ZNA in Nürtingen

Auf reges Interesse sind in den vergangenen Wochen die internen Baustellen-Führungen in der neuen Zentralen Notaufnahme (ZNA) der medius KLINIKEN am Standort Nürtingen gestoßen: Unter fachkundiger Leitung von Dr. Heiner Stäudle, Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin, und Steffen Hirsch, zuständiger Architekt des international tätigen Architektenbüros „arabzadeh.schneider.wirth“ aus Nürtingen, nutzten zahlreiche Kolleginnen und Kollegen die Gelegenheit, ihre neue Wirkungsstätte kennenzulernen. 

Planung liegt ausgeklügeltes Nutzungskonzept zugrunde

Beeindruckt zeigten sich die Teilnehmenden vom ausgeklügelten Nutzungskonzept, das dem Neubau zugrunde liegt. Denn bei der Planung hatten die späteren Nutzer das erste Wort, indem sie das Anforderungsprofil des Gebäudes und der Räumlichkeiten entwickelten, noch bevor die Architekten erste Pläne entwarfen. Vorherige Simulationen, ein deutschlandweiter Erfahrungsaustausch sowie die Auswertung von Best-Practice-Beispielen gingen in die Planungen ein. Im Fokus des Nutzungskonzepts stand die Herausforderung, die Versorgung einer steigenden Anzahl von Patientinnen und Patienten vom bestehenden Arzt- und Pflegeteam optimal und zeitsparend zu gewährleisten – und das auch in Krisensituationen oder gar Zeiten einer Pandemie. 

Zentraler Stützpunkt ermöglicht kurze Wege

Die Patienten werden den 2.500 Quadratmeter großen ZNA-Neubau, der auch die Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung beherbergt, über einen eigenen Eingang betreten. Für die erste Beurteilung der Dringlichkeit und des Schweregrad der Erkrankung stehen im Eingangsbereich Triage-Räume zur Verfügung. Ein eigener, sogenannter Fast-Track-Behandlungsbereich ermöglicht die schnelle Behandlung aller Patienten mit leichten Notfällen.

Im Mittelpunkt des Konzepts steht der zentrale Stützpunkt, um den herum alle Behandlungseinrichtungen gruppiert sind. Dieses Raumkonzept gewährleistet kurze Wege für das ärztliche und pflegerische Personal. Vom Stützpunkt aus können diese schnell von einem Einsatzort zum nächsten gelangen und alle Bereiche über Monitore überwachen. Die Liegendeinfahrt für vier Fahrzeuge ist direkt mit dem Schockraum und dem CT verbunden und optimiert die Wege insofern, dass Liegen und Betten nicht gedreht werden müssen. Der neue Hubschrauber-Landeplatz auf dem Dach des Neubaus ist ebenfalls unmittelbar mit dem Behandlungsbereich verbunden. Zur ZNA gehört außerdem eine Kurzliegerstation mit neun Betten, auf der Patienten 24 Stunden und länger stationär behandelt werden können.

Testläufe vor der Inbetriebnahme 

Die Inbetriebnahme ist für den Spätsommer geplant. Im Vorfeld sind Testläufe geplant, bei denen die Behandlung von Testpatienten mit verschiedenen Behandlungsvarianten im neuen Setting simuliert werden.  
Weitere Führungen für medius-Beschäftigte sind geplant. Auch weitere wichtige Zielgruppen, wie zuweisende Ärzte oder Rettungsdienste, können sich auf erste Einblicke freuen. 

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